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Dialog in Gemeinden

Dialogue dans les communes

Gemeinsinn und geteilte Verantwortung für die Zukunft stärken!

  • Braucht Ihre Gemeinde einen weiteren oder neuen Rahmen, um den Gemeinsinn und die zivile Partizipation zu stärken, damit die Verantwortung für die Zukunft stärker gemeinsam getragen wird?

  • Möchten Sie als Gemeinde gemeinsam mit Ihren EinwohnerInnen einen lokalen Beitrag an die Nachhaltigkeits Ziele der Agenda 2030 (UNO) leisten?

  • Steht Ihre Gemeinde vor wichtigen Entwicklungsschritten und möchten Sie dazu verschiedene betroffene Stimmen konsultieren?

Dann lassen Sie uns gemeinsam das Potential von Dialog in Ihrer Gemeinde erkundigen!

Wir unterstützen Gemeinden mit unseren Dialog-Formaten, um eine geteilte Verantwortung zwischen Bevölkerung und EntscheidungsträgerInnen für die Zukunft zu stärken und um auf lokaler Ebene gemeinsam einen Beitrag an die internationalen Nachhaltigkeitsziele zu leisten - denn wirkliche Veränderung passiert immer auf der lokalen Ebene.

Weitere Infos finden Sie in unserem Flyer!

Renforcer le sens de la communauté et d’une responsabilité partagée de l’avenir

  • Votre commune a-t-elle besoin d’un cadre pour renforcer la compréhension réciproque et la participation civile et, ainsi, consolider le sens d’une responsabilité partagée de l’avenir?

  • Votre commune souhaite-t-elle apporter, avec le concours de ses habitants, une contribution locale à la réalisation des Objectifs de développement durable de l’Agenda 2030 de l’ONU?

  • Votre commune fait-elle face à des évolutions qui nécessitent la consultation des différentes voix concernées?

Si tel est le cas, explorons ensemble les potentialities du dialogue pour votre commune!

Nous soutenons les communes au moyen de différents formats de dialogue afin de renforcer le sens d’une responsabilité partagée de l’avenir au sein de la population et des décideurs politiques et de leur permettre d’apporter une contribution locale à la réalisation des objectifs internationaux de développement durable. Car seuls les véritables changements ont lieu à l’échelle locale.

Vous trouverez de plus amples informations dans notre flyer !

 

Erfahrungsberichte - Témoignages

“Energiewende am Zimmerberg” - Richterswil (ZH), 21.05.19

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Wo:
Richterswil (ZH)

Wer:
Politische Vertreter aus Wädenswil, Horgen sowie weitere Gäste aus den Gemeinden Richterswil, Wädenswil und Horgen. Darunter zählten bspw. eine Stadträtin, ein Gemeinderat, ein Bauunternehmer, eine Landwirtin, ein Umweltingenieur und ein Pensionär. 

Thema:
Energiewende (SDG13: Umgehend Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen)

Fragestellung(en):

  • Was ist meine Vision zur Energieversorgung und Mobilität in meiner Gemeinde?
    Was kann ich dazu beitragen? Was hindert mich daran? Was ist meine Rolle?

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Erkenntnisse und weiterführende Fragen:
Wie können wir unser eigenes Mindset verändern? Wir stehen oft im Spannungsfeld zwischen unseren gewohnten Verhaltensstrukturen und jenem Verhalten, welches wir als gesund für ein längerfristiges Zusammenleben sehen. Wie können wir uns diesem annähern und gleichzeitig unsere Freiheit und Lebensqualität bewahren?

Unser Handlungsspielraum springt oft von mir (Individuum) direkt zu der ganzen Menschheit. Entweder ich recycle oder ich muss die nationale Gesetzgebung dazu anpassen. Wie können wir neue soziale Gruppen schaffen, in welchen wir einen effektiven Handlungsspielraum sehen und diesen auch nutzen? Welche Organisationsformen und Strukturen helfen uns lokal und regional konstruktiv zusammenzuarbeiten?

Was ist unsere Vision? Es scheint gänzlich an einer Geschichte zu fehlen, wie wir uns eine lebenswerte Zukunft und die dazu passende Energieversorgung vorstellen. Was ist die Vision, die nicht als Bürde auferlegt wird, sondern bei welcher wir mit Stolz und Freude gemeinsam die Herausforderung angehen und dies in unsere Kultur aufnehmen?

“Für mich hat der Abend sehr schön gezeigt, wie wir trotz sehr unterschiedlichen Hintergründen, Ideologien und Meinungen einen sehr tiefgründigen Austausch gestalten können und wie wir die gleichen Fragen und Herausforderungen teilen.”
(TeilnehmerIn Dialog Richterswil)

Nächste Schritte:
Die Gruppe nimmt die Frage mit sich: «Was ist unsere Vision, die wir JETZT angehen können? Wie kann diese Vision Spass machen und die Herausforderung als Kultur in die Bevölkerung integriert werden?» Bis im Herbst möchten sie eine erste Version einer Vision verfassen können. Diese möchten sie, wieder in einem kollaborativen Prozess mit einer breiten Gruppe (gerne auch wieder mit den Teilnehmenden dieses Dialoges), weiter verfeinern und anschliessend in die breite Bevölkerung und Politik bringen.


“Initiative collaborative pour répondre à l’urgence climatique” - Nyon (VD), 05.06.19

Où:
Nyon (VD), Villa Niedermeyer

Qui:
Une vingtaine d’élu(e)s, - comprenant des représentants de presque tous les partis siégeant au Conseil- ont souhaité s’impliquer dans cette démarche, en partageant des valeurs communes: un fort attachement à la Ville de Nyon, un engagement significatif dans la vie de la cité et la préoccupation pour l’avenir de leurs enfants.

Thème:
Urgence climatique (SDG 13: Prendre d’urgence des mesures pour lutter contre les changements climatiques et leurs répercussions).

Question(s):

  • Comment pouvons-nous collaborer au-delà des périmètres habituels afin de répondre à l’urgence climatique ?

  • Les mécanismes habituels d’exercice de la démocratie nous permettent-ils de répondre à l’urgence climatique de manière efficace?

  • De quelle(s) façon(s) pourrait-on collaborer au-delà des périmètres habituels afin de mettre en place un plan de transition ambitieux ?

Conclusions et nouvelles questions:
Si le débat occupe une place importante en politique, il se base sur l’affrontement, et permet peu d’avancer sur les enjeux fondamentaux de manière collaborative. À l’inverse, la force du dialogue réside dans la réflexion commune et la création d’une responsabilité partagée, indispensable afin de répondre à l’urgence climatique présente. Cette soirée de dialogue constitue un premier pas pour lancer la dynamique sur le sujet.

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“ C’est un moment très fertile d’échange et d’ensemencement, porteur d’espoir, et qui montre d’un autre fonctionnement est possible.”
(Participant/-e Dialogue Nyon)

“J’ai vu qu’il existait une autre manière de travailler ensemble entre conseillers communaux. C’est rafraîchissant et réjouissant .”
(Participant/-e Dialogue Nyon)

Prochaines étapes:
Les conseillers communaux présents se sont engagés à prendre des actions concrètes à mettre en oeuvre à l’échelle individuelle et collective à court terme. Les pistes identifiée seront étudiées et discutées lors des prochains Conseils, mais aussi lors de rencontres entre les élus de tous les partis. Une des options possibles à plus long terme serait la création d’une Commission Climat, qui pourrait voir le jour assez rapidement pour créer un espace de collaboration inter-partis et devenir force de proposition pour la Ville. L’expérience vient d’être tentée au Grand Conseil avec succès, pendant que certaines villes, à l’instar de Zürich, lancent leur plan de développement visant la neutralité carbone d’ici à 2050.

 

“Ce dialogue est allé au-delà de mes attentes, très riche et humain, avec un grand espoir, pas seulement pour le climat mais plus largement pour l’humanité, et cela m’a donné de l’inspiration pour mon mandat.”
(Participant/-e Dialogue Nyon)


Zukunft unserer Demokratie - Stakeholder Dialog in Bern, 24.06.19

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Wo: Bern, Politforum Käfigturm

Wer:
Unterschiedliche Menschen, welche sich von der Thematik des Abends angesprochen fühlten und der öffentlichen Einladung folgten. Darunter zählten VertreterInnen von Gemeinden, Parteien, Bildungs- und Nachhaltigkeitsprojekten sowie unterschiedliche Studierende und Arbeitende.

Thema:
Die Zukunft unserer Demokratie: Unsere Demokratie und ihre institutionellen Partizipationsmöglichkeiten kommen heute oftmals an ihre Grenzen. Deshalb müssen wir uns trauen, das aktuelles System auch mal in Frage zu stellen (SDG 16: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern).

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Fragestellung(en):

  • Sind traditionelle, politische Zugehörigkeiten noch relevant im Bezug zu den aktuellen Herausforderungen wie etwa dem Klimawandel?

  • Indem sie ja-oder-nein Antworten erfordert, ist unsere traditionelle direkte Demokratie noch in der Lage die Komplexität der heutigen Gesellschaft abzubilden? Wird somit die Polarisierung der Gesellschaft sogar verstärkt?

  • Was bedeutet es für unser Demokratieverständnis, wenn auf nationaler Ebene 25 % der Bevölkerung kein Stimm- und Wahlrecht gewährt wird?

Erkenntnisse und weiterführende Fragen:

Der erste Teil des Dialoges drehte sich um die wahrgenommenen Herausforderungen wie bspw. die gesellschaftlichen Silos in welchen wir uns bewegen, die heutige Redekultur in den politischen Institutionen, das Gefühl einer Fremdbestimmung, die Komplexität der Themen und die Problemorientierung. Im Gespräch über die tieferliegenden Ursachen für diese Symptome kamen dann auch Themen wie Denkmuster (Wettbewerb, Leistungsdenken, “man muss”), Identität, Emotionen und Ängste auf. Danach widmete sich der Dialog der Frage nach möglichen Umsetzungen bzw. Veränderungen. Dabei war vor allem der Wunsch nach dem schaffen von Räumen gross, in welchen Menschen anders zusammen kommen und sich anders austauschen.

“Dieser Dialog hat mich dazu ermutigt, Dialoge unter Unterschiedlichen in der Gesellschaft zu initiieren.”
(TeilnehmerIn Dialog Bern)

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Nächste Schritte:
Dieser experimentelle Dialog wurde evaluiert und aktuell unterhält sich die Dialogrunde darüber, wie man das Thema weiterverfolgen möchte. Es zeigte sich ein starkes Bedürfnis gemeinsam Räume für zukünftige, demokratische Partizipationsformen zu entwickeln, um darin Menschen zusammen zu bringen. Ausserdem war der Wunsch gross, noch diversere Stimmen darin zusammenzuführen und persönliche Erfahrungen zu teilen. Aktuell zeichnen sich zwei Stossrichtungen ab: Dialoge in den eigenen Gemeinden der Teilnehmenden sowie weitere Dialoge in dieser Gruppe, um die Thematik zu fokussieren und somit zu vertiefen.

“Ich möchte nun weiter erkunden wie wir neue Formen der Kommunikation in der Parteienpolitik, speziell in einer Gemeinde, anwenden und ermöglichen können.”
(TeilnehmerIn Dialog Bern)

 
 

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